Äußerst professionell. Wir fingen mit 2 Anrufen an, in denen sie versuchten, so viel über mein Arbeitsleben zu erfahren wie möglich. Nach den Anrufen vereinbarten wir ein technisches Telefoninterview, welches 7 Wochen später stattfinden sollte, kein Problem für sie, es würde aus verschiedenen technischen Programmierfragen bestehen. 1 Woche später wollten sie ein weiteres technisches Interview vereinbaren, wieder mit technischen Programmierfragen, diesmal war nur eine Frage twas komplexer. Am Ende des Interviews bedankte sich der Interviewe höflich für meine Geduld und Mitarbeit und sagte mir, sie würden mich in einer Woche zurück rufen, was sie auch taten, und mir sagten, ich sollte für ein persönliches Interview nach Zürich kommen, was eine Reiseafrage beinhaltete.
Nachdem ich die Anfrage ausgefüllt hatte, buchten sie ein Hotel und den Flug und erstatteten mir alle Ausgaben bis zu meinem Interviewtermin. Sie sagten mir, ich könnte meinen Rückflug zu jeder Zeit buchen, doch sie würden nur für eine Nacht bezahlen, was ich total ok fand. Ich kam also einen Tag vor meinem Interview in Zürich an und fuhr direkt ins Hotel. Sie hatten an alles gedacht. Ein traumhaftes Hotel, kostenloses Internet, ein freier Drink an der Hotelbar, entspannende Musik, ein riesiger Plasmafernseher mit jedem Anschluss für den Laptop den man brauchen könnte, komplett automatisches Licht im Zimmer, entspannende Minze über dem Bett für eine ruhige Nacht! Es ist so wie sie sagen: Wir suchen nicht nach Entschuldigungen, also zeig uns dein Bestes.
Das Interview vor Ort bestand aus 5 getrennten Interviews, mit 3-2 Fragenstellern. Die Interviews waren schwer, nicht zu vergleichen mit den Telefoninterviews. Jedes Interview bestand aus einem 45 minütigen überwältigendem Prozess mit einem Angestellten und man hat 3-4 Minuten Pause zwischen jedem Interview. Nach 3 Interviews gingen wir zum Mittagessen, die Cafeteria ist toll, die Einrichtung ist ja schon bekannt für ihren Luxus. Dann die zwei letzten Interviews. Nach den Interviews bedankten sie sich bei mit und sagten mir, sie würden sich in 10 Tagen mit einer Antwort bei mir melden.
Der wichtige Teil, die Interviewfragen: Ich darf euch die Fragen nicht nennen, aber ich kann das Konzept beschreiben. Zuerst fühlt man sich in dem Raum ein bisschen eingeschüchtert, einige Interviewer machen Stersstests während dem Interview. Sie nennen dir ein Problem, ein Problem aus dem echten Leben, mit einem simplen Overlay, und man muss eine Lösung dafür finden, zuerst mündlich, dann kann man einen Code schreiben, wenn man will, und man sollte wollen. Anschließend bitten sie einen, das Ergebnis zu verbessern, was wenn es schon 1 Million Einträge dazu gibt? Wie viel Platz wird es brauchen? Was ist die Zeitkomplexität? Man hat es in zwei Loops geschrieben, sie wollen einen, kannst du das schaffen? Dieser Algorhytmus wird dir nicht das richtige Ergebnis für diese Eingabe liefern, da du von einer symmetrisch-transitiven Verbindung ausgegangen bist, wie kannst du das Problem beheben?
Das Ding ist, sie fordern dich. Sie fordern dich und fragen, bis du die Antwort nicht mehr weißt, und sie wollen, dass du so denkst, wie du es noch nie zuvor getan hast. Sie geben dir kleine Hinweise, wie Brotkrumen, um dich auf den richtigen Weg zu führen und man kann sehen, wie zufrieden sind, wenn man ihrer Führung folgt.
Zusammenfassend kann ich sagen, es war gut, es fühlt sich gut an, aber es ist schwer. Es war es definitv wert.